Kostenfreie juristische Unterstützung?

anbei veröffentlichen wir einen Tipp eines betroffenen Patienten  (Juli 2012):

Hallo Herr Hauke,

ich nehme Bezug auf die letzte Mitgliederversammlung an welcher das Thema Unterbrechung der Verjährung von Schadenersatzansprüchen und Schmerzensgeld das Hauptthema war.

Meine Frau ist durch Recherchen im Internet auf eine Internetseite gestoßen, welche es ermöglicht ein kostenfreies Orientierungsgespräch bei einem Rechtsantwalt in Anspruch zu nehmen. Dazu benötigt man einen Beratungsschein, den man per Post oder Internet anfordern kann. Man bekommt dann einen Anwalt vorgegeben, der Mitglied im Verband Medizinrechtsanwälte e.V., Lübeck, ist. Ich bin diesen Weg gegangen und habe einen von einem Fachanwalt aus Freiburg verfassten Textentwurf erhalten, in welchem um Unterbrechung der Verjährung gebeten wird und der dann unter meinem eigenen Namen an die Fa. Zimmer und das Lorettokrankenhaus gegangen ist. Für diesen Dienst/Erstberatung sind mir keine Kosten entstanden.

Fa. Zimmer hat mir diese Verlängerung der Verjährungsfrist auf Ende 2013 schriftlich eingeräumt, für das Loretto-Krankenhaus hat sich deren Anwaltskanzlei gemeldet und erstmal um Zustimmung einer solchen Erklärung von Seiten der Haftpflichtversicherung verwiesen, die aber wohl kein Problem darstellen dürfte.

Vielleicht ist dieser Weg auch betroffenen Mitgliedern zu empfehlen, die keine Rechtsschutzversicherung haben.

Hier der Verweis auf die Homepage: http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de/

Anmerkungen:

Erfahrene Anwälte großer Kanzleien sind von Fall zu Fall bereit, ein erstes Klärungsgespräch ohne Berechnung einer Beratungsgebühr mit Betroffenen zu führen. Üblich oder gar seklbstverständlich ist dies jedoch nicht. Im Normalfall beträgt eine Beratungsgebühr zwischen EUR 200.- und EUR 300.-. Diese werden von den meisten Versicherungen, mit denen ein medizinischer Rechtschutz abgeschlossen wurde, übernommen. Selbst dann, wenn die Kosten einer Klage und der sich anschließenden gerichtlichen Auseinandersetzung nicht abgedeckt ist. Es empfiehlt sich, im Vorfeld mti einem Anruf bei der Versicherung den Umfang der Kostenübernahme abzuklären und anschließend den Inhalt des Telefonats schriftlich zu bestätigen.

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