Die Selbsthilfegruppe Durom-Metasul-LDH-Hüftprothesen e.V.  (Durom-SHG) wurde 2010 gegründet. Anlass waren hunderte von Patienten, die im Loretto Krankenhaus in Freiburg eine fehlerhafte Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese implantiert bekommen hatten. Viele leiden seither unter gesundheitlichen Einschränkungen.

Die Durom-SHG ist heute Ansprechpartner für viele unterschiedliche Problemprothesen. Sie recherchiert Hintergründe, steht im Austausch mit Fachleuten und bereitet auf der Homepage Informationen zum Thema „fehlerhafte Medizinprodukte“ auf. Im Bereich „Kommentare“  können Betroffene Fragen stellen und Erfahrungen austauschen.

  • Erstes Patiententreffen 2009

  • Fernseh-Doku: Patientenberatung durch Durom-SHG

  • Metallabrieb bei Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese

  • Durom-SHG: Mitgliederversammlung

  • Fehlerhafte Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese im Röntgenbild

  • Patientenveranstaltung: „Metallabrieb im Körper – Was tun?“

  • Durom-SHG im BMJV: v.l.n.r. MdB Johannes Fechner, Manfred Mamber, Staatssekretär Kelber, Hanspeter Hauke

  • Schadhafter Durom Konus

  • Durom-SHG Vorsitzender Hanspeter Hauke im Fernsehinterview

  • Fehlerhafte Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese

  • Großes Interesse bei Gerichtsverfahren gegen Zimmer Biomet

  • Computertomografische Untersuchung der Durom-Prothese

  • Treffen Durom-SHG mit Vertretern von Zimmer Biomet

Toxologische Auswirkungen von Metallabrieb. Veranstaltung mit Dr. Heiko Bigalke

Trotz Hitze und für manche langer Anreise war die Veranstaltung der Durom-SHG zum Thema „Toxologische Auswirkungen von Metallabrieb“ sehr gut besucht. In seinem Vortrag ging Dr. med. Heiko Bigalke, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, ausführlich auf  folgende Fragestellungen ein:

  1. Welche Metalle? Wie kommen sie in den Körper rein?
  2. Was machen die Metalle im Körper?
  3. Wie kommen die Metalle aus dem Körper raus?

Seine Ausführungen waren äußerst anregend und gaben viele Hinweise, was Betroffene, die unter den Folgen des Metallabriebs leiden, tun können. Wichtig ist, die eigenen Ausscheidungssysteme wie Niere, Leber, Haut zu stärken und zu trainieren. Dazu machte er mit den Anwesenden erste Übungen, die unter Lachen und Bewegung  von allen mitgemacht wurden. Bewegung, so Dr. Bigalke, ist ein wichtiges Element, um die Ausscheidung von Metallen zu unterstützen. Auch das Zwerchfell trägt aktiv zur Verbesserung der Metallbelastung im Körper bei. „Zwerchfellbewegung vertreibt die schädlichen Metallionen“, so Dr. Bigalke. Lachen, Atem- und Entspannungsübungen, Yoga und Singen empfahl der Experte den Anwesenden. „Außerdem bekommt man beim Singen gute Laune“, so der Arzt. „Ich kennen niemanden, der nach einer Chorprobe schlecht gelaunt ist“, berichtet er aus eigenen Erfahrungen.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Neueste Beiträge

1900

Newsletter-Abonnenten

250000

Hüft-Operationen pro Jahr (Deutschland)

65000

Arbeitsaufwand seit 2010 in Minuten