Profit auf Kosten der Patienten
Ökonomische Anreize drohen das zentrale Ziel der Medizin – das Wohl des Patienten – zu verdrängen.
Ökonomische Anreize drohen das zentrale Ziel der Medizin – das Wohl des Patienten – zu verdrängen.
Wenn Sie unter Hüftschmerzen leiden, die eventuell auch in die Leiste, den Oberschenkel oder bis zum Knie ausstrahlen, ist es wichtig, frühzeitig aktiv zu werden:
Tipp: Lassen Sie sich frühzeitig physiotherapeutisch begleiten und üben Sie regelmäßig, auch wenn noch keine Operation geplant ist.
Eine Hüftoperation (z. B. eine Hüft-Totalendoprothese, kurz Hüft-TEP) kommt dann in Frage, wenn:
Es gibt keinen „perfekten Zeitpunkt“ für eine Hüftoperation – aber zu langes Warten kann andere Probleme verursachen. Wer das schmerzhafte Bein schont, belastet oft unbewusst das andere Bein, die Knie oder die Wirbelsäule. So können zusätzliche Beschwerden entstehen.
Vor einer Operation sollten Sie sich gründlich informieren:
Vertrauen in Ihre behandelnden Ärzt:innen ist wichtig. Aber verlassen Sie sich nicht nur auf Werbung oder Superlative. Aussagen wie „die neueste Prothese“ oder „die beste Methode“ oder „diese Prothese ist der Mercedes der Hüftprothesen“ sollten Sie stets kritisch hinterfragen.
Tipp: Lassen Sie sich genau erklären:
Fragen Sie ruhig nach bewährten Modellen und erprobten Operationstechniken. Gerade wenn etwas „Neues“ verwendet werden soll, sollten Sie sich ausführlich über Nutzen und Risiken informieren.
In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern ist das Vertrauen in das Gesundheitssystem tief verankert. Doch wenn Medizinprodukte versagen oder Behandlungsfehler geschehen, beginnt für die betroffenen Patienten oft ein zermürbender Kampf – nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Gerechtigkeit.
Für Alltagsgifte im Körper gibt es häufig sogenannte Grenzwerte, ab denen die Substanz als potenziell gesundheitsschädlich eingeschätzt wird. Grundlage ist ein häufig verwendetes Zitat von Paracelsus aus den Septem Defensiones (1538). Es lautet:
„Wenn ihr jedes Gift wollt recht auslegen, was ist, das nit Gift ist? Alle Ding sind Gift und nichts ohn Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
In der richtigen Menge sind Stoffe demnach nicht gesundscheitsschädlich. Sie werden es erst, wenn eine bestimmte Menge überschritten wird. So generell gilt diese Erkenntnis vom Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus, heute nicht mehr. Moderne Studien zeigen, dass ausser der Dosis auch individuelle Faktoren eine Rolle spielen wie
In Deutschland reicht oft ein Häkchen von „Benannten Stellen“, um selbst Hochrisiko-Medizinprodukte zuzulassen – im Auftrag der Hersteller, versteht sich. Die Folge: fehlerhafte Implantate landen im OP-Saal und im Patienten statt im Test-Labor. Der Robodoc-Skandal (1), der Skandal um die BIP-Brustimplantate oder der Durom-Hüftprothesenskandal sind nur die Spitze des Eisbergs. Dieser Beitrag seziert das lasche Zulassungsverfahren und zeigt: Patientensicherheit darf kein Nebenprodukt der Bürokratie sein.
In der Videoveranstaltung „Schadhafte Prothesen – Warnzeichen des Körpers“ wurde über gesundheitliche Fragen im Zusammenhang mit der fehlerhaften Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese von Zimmer Biomet berichtet. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der Umfrage, welche die Durom-SHG bei betroffenen Patienten durchgeführt hatte. Weiterlesen
Ärztliche Behandlungsfehler kommen häufiger vor als viele wahr haben wollen. Man spricht von einem Behandlungsfehler, im Volksmund auch Kunstfehler genannt, wenn ein Arzt bei der Diagnose oder bei der Behandlung einem Patienten einen Schaden zufügt. Nach deutschem Recht liegt ein Behandlungsfehler vor,
wenn eine medizinische Behandlung nicht nach den zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden, allgemein anerkannten fachlichen Standards erfolgt (§ 280 Abs. 1 BGB, § 630a Abs. 2 BGB).
Beispiele für „klassische“ Behandlungsfehler sind:
Welches Prothese ist geeignet? Diese Frage beantwortet Dr. Nawid Hariri, Mannschaftsarzt der U20-Frauennationalmannschaft
Die Durom-Selbsthilfegruppe (Durom-SHG) setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Kliniken, die das inzwischen als fehlerhaft erkannte Durom-Metsaul-LDH-Hüftprothesenmodell bekommen und somit wohl auch in Patienten implantiert haben, offiziell über die Fehlerhaftigkeit der Prothese informiert werden. Denn auch heute noch melden sich ahnungslose Betroffene mit typischen Symptomen, die durch den giftigen Abrieb der Metall-auf-Metall (MoM) Durom-Prothese von Zimmer Biomet verursacht werden. Erst von der Durom-SHG erfahren sie die Ursache ihrer Leiden und erhalten Hinweise, wie sie damit umgehen können. Das ist ein Skandal!
Der Deutsche Wirbelsäulenkongress 2024 der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft fand in Hamburg statt. Die jährlich organisierte Veranstaltung bringt Experten aus der ganzen Welt zusammen, um die neuesten Entwicklungen in der Wirbelsäulenforschung und -behandlung vorzustellen und zu diskutieren. Neben Vorträgen und Workshops gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und Erfahrungsaustausch. Für die Durom-SHG mischte sich Vorstandsmitglied Christina Bonnkirch unter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Weiterlesen
Selbsthilfegruppe Durom-Metasul-LDH-Hüftprothesen e.V.
c/o Hanspeter Hauke
79312 Emmendingen Bachstraße 10
E-Mail: Hauke@durom-hueftprobleme.de
Mobil: +49 176 60 33 73 20
Allgemeine Anfragen:
Adrienne van Driem: +49 761 40 98 925
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