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Durom-SHG: Wir helfen

Auch heute erreichen die Durom-SHG immer wieder Schreiben von Durom-Patientinnen und -Patienten, die zunehmend unter gesundheitlichen Beschwerden leiden und einen Zusammenhang mit dem Metallabrieb ihrer Hüftprothese vermuten.

Viele der geschilderten Symptome sind uns seit Jahren bekannt. Mehrere Umfragen der Durom-SHG haben bereits früh deutliche Hinweise darauf ergeben, welche gesundheitlichen Probleme im Zusammenhang mit dem Metallabrieb der Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese von Zimmer Biomet auftreten können.

Für die Betroffenen ist es wichtig, mit ihren Beschwerden ernst genommen zu werden. Niemand sollte mit seinen Fragen und Sorgen alleinbleiben. Erfahrungen anderer Durom-Patienten können dabei helfen, mögliche Zusammenhänge zu erkennen, gezielt ärztlichen Rat einzuholen und die nächsten Schritte zu überlegen.

Das folgende Schreiben steht beispielhaft für viele ähnliche Anfragen, die uns bis heute erreichen.

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Giftiges Chrom und Kobalt im Blut

Bei Patientinnen und Patienten mit einer Durom-Hüftprothese können durch Metallabrieb erhöhte Chrom- und Kobaltwerte im Blut auftreten. Um den vergifteten Chrom- und Kobaltabrieb der Durom-Hüftprothese aus dem Körper zu bekommen, kann eine Ausleitungstherapie in Frage kommen. Die Behandlung sollte durch einen erfahrenen Facharzt erfolgen.

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Die Arroganz der Ärzte

Die Arroganz von Ärzten ist bekannt. Fast jeder hat mit dieser „Ärzteeigenschaft“ schon Bekanntschaft machen müssen. Egal, was man als Patient sagt, der Arzt weiß auch ohne dass er zuhört, was für einen das Beste ist. Für seine Diagnose braucht er keine Informationen des Patienten.

Patienten mit einer fehlerhaften Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese von Zimmer Biomet oder einer ASR-Hüftprothese von DePuy litten nach ihrer Hüft-TEP unter zunehmend starken Schmerzen. Von Ärzten erhielten sie nach einem raschen Blick auf das frische Röntgenbild keine Hilfe. „Die Prothese sitzt einwandfrei, das Röntgenbild ist unauffällig. Die Schmerzen kommen nicht von der Prothese“, lautete die Diagnose. Dass sich Knochenkrebs entwickelt hatte und Gewebe abgestorben war, war auf dem Röntgenbild nicht zu erkennen. Dass durch einen Metall-auf-Metall-Großkopfprothese Chrom- und Kobaltabrieb entstehen kann, war den Ärzten bekannt. Doch sie unterschätzten und ignorierten die Gefahr. Und sie hielten die Patienten für Simulanten und empfahlen mehr Bewegung und Sport und weniger Wehleidigkeit.

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Unerkannte Krankheiten bei Metallabrieb

Der Abrieb von MoM Prothesen vergiftet den Körper der Betroffenen. Doch wie der Körper gegen den Abrieb reagiert, ist von der individuellen Disposition abhängig. Bei Umfragen der Durom-SHG konnte zwar eine Häufung der Nennungen bei den gesundheitlichen Beschwerden festgestellt werden, doch sind die Krankheitsbilder so divers, dass unterschiedliche Fachärzte dafür zuständig wären. Eine ärztliche Fachrichtung, die sich mit dem Grundproblem „Metallabrieb“ befassen und nicht nur auf Einzelsymptome schauen würde, gibt es nicht. So bleiben die Versuche der Behandlung von Einzelsymptomen wenig nachhaltig und häufig erfolglos.

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Umfrage 2019

Auch die jüngste Befragung brachte interessante Ergebnisse: Nach 2010 und 2015 führte die Durom-SHG auch 2019 wieder eine Befragung der Mitglieder zu ihrem Befinden durch. Die Rückmeldungen von 2019 bestätigen die Ergebnisse der vorangegangenen Umfragen. Sie brachten aber auch neue Erkenntnisse.

Für eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse: hier klicken

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Metallabrieb im Knochen

Metallabrieb wurde auch in Knochen von Patienten festgestellt. Der giftige und krebserregende Abrieb breitet sich im ganzen Körper aus.

Durom Prothese Spitzenreiter bei Metallabrieb

Eine Gruppe um P. A. Vendittoli hat vier verschiedene Typen vom Metall-auf-Metall-Großkopfprothesen auf ihre Freisetzung von Metallionen untersucht. In der ersten Veröffentlichung aus dem Jahre 2011 war das Durom Metasul LDH Hüft-Implantat der Firma Zimmer die Hüftprothese mit den höchsten Kobalt- und Titanionendurchschnittswerten. Diese Werte wurden 2 Jahre nach der Implantation in den Patienten ermittelt. Nach 5 Jahren hatte das Durom-Implantat den höchsten Kobalt-Ionendurchschnittswert und auch den höchsten absoluten Wert.

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MoM-Prothesen vergiften Patienten

Hüftprothesenmodelle wie das Durom-Metasul-LDH-Prothesen-Modell der Firma Zimmer oder das ASR-Modell von DePuy sind Großkopfmodelle mit Metall-auf-Metall-Gleitpaarung. Das heißt, hier reibt Metall auf Metall. Der Abrieb schädigt die Gesundheit der Patienten. Die Symptome sind eindeutig, auch wenn viele Ärzte sie augenscheinlich noch nicht kennen.

Inzwischen weiß man, dass bei Großkopfmodellen die Kräfte zwischen den einzelnen Teilen so stark sind, dass es zu gesundheitsschädlichem Metallabrieb kommt, der zu Metallose (Abrieb), Osteolysen (Knochenfrass) und nekrotischem Gewebe (Absterben von Gewebe) führt. Weitere Symptome wie Hautausschlag, erhöhte Entzündungswerte, Haarausfall, Schwächung des Immunsystems und vieles mehr werden von Patienten berichtet.

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Metallose bei MoM Prothesen

Der Abrieb, der bei der Durom-Prothese entsteht, ist so aggressiv, dass bereits kleinste Mengen zu Gesundheitsschäden führen.

Zimmer Biomet auch vom OLG Karlsruhe verurteilt

Der 14. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe, Aussenstelle Freiburg, hat das Urteil des Landgerichts Freiburg vom 15.10.2019 (1 O 240/10) voll umfänglich bestätigt und die Berufung von Zimmer Biomet zurückgewiesen. Revision vor dem BGH wurde nicht zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision können die Anwälte von Zimmer Biomet jedoch noch Beschwerde beim Bundegerichtshof (BGH) einlegen. Nach den bisherigen Erfahrungen werden sie das auch tun, um den Prozess weiter in die Länge zu ziehen und den Kläger zu zermürben. Vielleicht wird auch das Ziel damit verfolgt, eine „biologische Lösung“ herbeizuführen und darauf zu hoffen, dass der Patient vor einem rechtskräftigen Urteil verstirbt.

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