Durom-SHG trifft Zimmer-Vertreter

Das Treffen der Durom-SHG mit Zimmer sollte die Ursachen des Versagens der Durom-Prothese klären. Doch Zimmer behauptet: der Fehler liegt beim Krankenhaus.

Arthrose – Ursache vieler Hüft-TEPs

Mit dem Thema “Arthrose – Ursache vieler Hüft-TEPs” beschäftigt sich Ernst Michael Müller, 1964 geboren, verheiratet, vier Kinder, aus eigener Betroffenheit seit vielen Jahren. Eigentlich ist er Dipl.-Ing. der Luft- und Raumfahrt und kein Arzt oder Heilpraktiker. Er hat auch keine medizinische Ausbildung. Doch durch eigene leidvolle, mehr als 30 Jahre dauernde Erfahrungen mit Arthrose ist er als Betroffener den Ursachen seiner Erkrankung auf den Grund gegangen. Inzwischen ist er ein kompetenter und gefragter Ansprechpartner für Präventive Ernährungsberatung sowie API-Ernährung und Phytoernährung. Seine Erkenntnisse stellen wir hier vor, um Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich eine eigene Meinung zu bilden und über eventuelle  Schlussfolgerungen zu entscheiden.

Die Ergebnisse seiner Erfahrungen und Erkenntnisse hat Ernst Michael Müller in einer umfangreichen Powerpoint Präsentation aufbereitet, die er der Durom-Selbsthilfegruppe großzügiger Weise zur Verfügung gestellt hat. Eine gekürzte Version von Ernst Michael Müller’s Powerpoint kann am Ende des Beitrags aufgerufen werden.

Müller unterscheidet im “Rheumatischen Formenkreis”, wie er es nennt, vier Erkrankungen:

  • Arthrose, verursacht durch Nährstoff-, Bewegungsmangel, Übersäuerung, Gifte
  • Arthritis, verursacht durch Infektionen, Pilze, Bakterien
  • Rheuma als eine autoimmun Erkrankung, ausgelöst möglicherweise durch Gifte
  • Gicht, verursacht durch tierische Eiweisse, Purinstoffwechsel, Harnsäure, Niereninsuffizienz

    Ist Arthrose heilbar durch gesunde Ernährung?

Müller vertritt die Auffassung, dass Arthrose durch eine radikale und grundlegende Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten heilbar ist. Doch dies gelinge nur bei langjähriger Geduld und Konsequenz. Konkret fordert er in einem ersten Schritt, auf basische Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Antioxidantien umzustellen, das Rauchen aufzugeben, die Reduktion von tierischem Eiweiß sowie den Verzicht auf Schweinefleisch. In einem zweiten Schritt empfiehlt er eine Entgiftung mit Kukuma und Propolis. Als Sport sollten nur gelenkschonende Ausdauersportarten wie Wandern, Nordic Walking oder Schwimmen in Betracht gezogen werden.

Gekürzte Version: hier klicken

Bei Interesse an der gesamten, 85 Folien umfassenden Powerpoint Präsentation von Ernst Michael Müller wenden Sie sich an die SHG: hauke@durom-hueftprobleme.de

 

SHG fordert im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten und rechtspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Johannes Fechner mehr Patientenschutz.

Johannes Fechner, MdB, Manfred Mamber, SHG, Hanspeter Hauke, SHG

Thema beim Gespräch der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe (SHG) Durom-Metasul-LDH-Hüftprothesen e.V.  Hanspeter Hauke und Manfred Mamber mit dem Bundestagsabgeordneten und rechtspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Johannes Fechner war neben Fragen des Patientenschutzes Informationen zur geplanten Musterfeststellungsklage. Die Vorsitzenden der SHG berichten, dass für viele Patienten das Risiko und die Kosten zu groß sind, gegen den Hersteller der fehlerhaften Hüftprothesen, die allein im Loretto-Krankenhaus über 1000 mal implantiert wurde, zu klagen. „Leider kommt die Musterfeststellungsklage für die Betroffenen in diesem Fall zu spät“, so Fechner. „Wir als SPD haben jedoch bereits vor Jahren versucht, die Musterfeststellungsklage im Bundestag einzubringen, wurden jedoch von der CDU und der Kanzlerin blockiert“, so Fechner weiter.

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WANTED: Betroffene gesucht, die eine Durom-Hüftprothese nach 2009 erhalten haben!

Die Selbsthilfegruppe sucht dringend Patientinnen und Patienten, die nach 2009 eine Durom-Mesasul-LDH Hüftprothese der Firma Zimmer , heute Zimmer Biomet, oder eine ASR-Prothese von DePuy erhalten haben. Bitte melden Sie sich umgehend beim Vorsitzendenden der SHG Hanspeter Hauke unter

hauke@durom-hueftprobleme.de
oder unter Mobil: 0176 60337320

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,
Hanspeter Hauke (Vorsitzender)
www.durom-hueftprobleme.de

Die Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese der Firma Zimmer Biomet im Röntgenbild

Metallabrieb gefährdet die Gesundheit von Hüftpatienten

Nicht nur Betroffene, die eine Hüftprothese der Firmen Zimmer (Durom-Metasul-LDH-Großkopfprothese) und DePuy (ASR-Hüftprothese) implantiert bekommen haben, spüren seit langem schmerzhaft die Auswirkungen des durch diese verursachten Metallabriebs. Von den Herstellern nach wie vor ignoriert lässt sich bei der Anzahl der Fälle und die Übereinstimmung der beschriebenen Erkrankungen bei Patienten mit Metall-auf-Metall-Großkopfprothesen (MoM-Prothesen)  inzwischen kaum noch leugnen, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen implantierter MoM Prothese und den Gesundheitsproblemen geben muss. Die von der SHG durchgeführte Umfrage unter betroffenen Patientinnen und Patienten bestätigt diese These.

Häufig unter der MoM Großkopfprothese verborgen schädigt der Abrieb Knochen und Gewebe

In einer Studie hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) untersucht, welche Teilchen aus der Endoprothese sich im Gewebe nachweisen lassen und welche Folgen sie haben.  Das Team um Jutta Tentschert und Andreas Luch wollte herausfinden,  wie sich die Metallteilchen aus Hüftprothesen im menschlichen Gewebe ausbreiten. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Fachmagazin „Nanomedicine“.

Analysiert wurde der Fall eines Patienten, dem nach kurzer Zeit die implantierte MoM-Hüftprothese wieder entfernt werden musste. Die Wissenschaftler des BfR fanden Teilchen verschiedener Metalle und Legierungen. Sie sind überzeugt, dass diese von der Hüftprothese in das umliegende Gewebe gelangt sind. Bestimmt wurde im Rahmen der Untersuchung „die Identität und Größe der Partikel Tantal, Kobalt, Titan, Chrom, Vanadium, Molybdän und Aluminium“ und „zusätzlich wurde die Verbreitung im Gewebe untersucht und bewertet“, so die Mitteilung des BfR. Für ihre Studie wurde die Arbeitsgruppe von der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik und der Stiftung Endoprothetik ausgezeichnet.

Quelle: hier klicken

Ergebnisse der Umfrage 2015 der SHG Durom-Metasul-Hüftprothesen e.V.: Beschwerden der Betroffenen

Ausgewertet wurden 68 Fragebögen von Betroffenen, hauptsächlich im Alter von 50 Jahren und älter. 54 waren Patienten des Loretto-Krankenhauses, die im Zeitraum 2005 bis 2014 erst- bzw. re-operiert wurden. 14 Betroffene hatten eine DePuy Prothese in anderen Krankenhäusern erhalten. 100% der Befragten geben an, vor der Implantation  keine der genannten Beschwerden  gehabt zu haben. Auffallend war, dass keines der Symptome als Einzelbeschwerde genannt wurde, sondern immer in Kombination mit anderen Beschwerden auftrat.

In der Auswertung wurden zwei Kategorien untersucht:

  1. Körperliche Beschwerden
  2. Neuronale Beschwerden

 

  1. Körperliche Beschwerden

Die häufigsten Symptome im körperlichen Bereich waren Gelenkschmerzen mit knapp 52% sowie Muskelschmerzen mit 48%. Das heißt. 100% der Befragten litten nach der Re-Operation unter Gelenk- und/oder Muskelschmerzen.

Erklärung: Schwermetalle bilden Depots in Organen, im Bindegewebe sowie in den Nervenzellen. Bevorzugte Depots finden sich in den Muskeln sowie den Gelenken, so dass vermutet werden kann, dass diese Symptome auf Schwermetalle zurückzuführen sind.

42% der Befragten klagen über Juckreiz, 40% über Schweißausbrüche,  34% über Hautausschläge, 30% über Schwellungen um die Augen sowie jeweils 28% über Hautpilz, und Bindehautentzündungen. Vergebliche Gewichtsabnahme gaben 25% an, chronische Verstopfung 21%, Mundgeruch 11% und Bindegewebsverhärtung 15%.

 

2. Neuronale Beschwerden

Im neuronalen Bereich traten am häufigsten folgende Symptome auf:

  1. Schlafstörungen: 46%
  2.  Gedächtnisstörungen: 44%
  3.  Wortfindungsstörungen: 42%
  4. Konzentrationsschwäche: 40%
  5. Energielosigkeit 40%
  6. chronische Müdigkeit: 34%
  7. Reizbarkeit: 32%
  8. Geruchsempfindlichkeit: 15%
  9. mangelndes Geschmacksempfinden: 9,5%.

Alle Schermetalle gehören wie Herbizide und Pestizide, Weichmacher in Verpackungen, Gifte in Kosmetika, Wasser und Lebensmittel sowie der Luftverschmutzung und E-Smog in den Bereich der Umweltmedizin. Die Patienten  mit einer MoM Großkopfprothese werden zusätzlich mit erhöhten Werten an Kobalt und Chrom belastet. Chrom und Kobalt sind sogenannte Langzeitgifte, deren Toxizität oft erst Jahre später zum Ausbruch kommt.

Für weitere Informationen hier klicken

Zusätzliches Quellenmaterial:

Vorbemerkung: Nicht auszuschließen ist, dass sich die im Folgenden in Bezug auf Zahnfüllungen beschriebenen Auswirkungen auf die Auswirkung des Metallabtriebs durch fehlerhafte Hüftprothesen übertragen lassen. Freigesetzt werden durch die Durom-Metasul-Hüftprothese der Firma Zimmer und baugleichen Modellen anderer Herstellen Chrom-, Kobalt- und Titanionen, die allgemein als krebserregend eingestuft werden.

„Kationen, die durch Korrosion freigesetzt werden, können inflammatorische Reaktionen hervorrufen und die Immunantwort durch Aktivierung oder Hemmung von T- und B-Lymphozyten beeinflussen. Nickel und Zink können T- und B-Lymphozyten aktivieren (WARNER & LAWRENCE 1988). Sehr geringe Konzentrationen von Zink, Nickel und Cobalt stimulieren die Leukotrien B4 Freisetzung in vitro als Folge einer Aktivierung von polymorphkernigen neutrophilen Granulozyten (KLEIN et al.1994). Cadmium und Kupfer hingegen können die Aktivität der antigen-präsentierenden B-Lymphozyten und Makrophagen hemmen (SMITH & LAWRENCE 1988).

Zytotoxische Effekte der Ionen, die von Zahnmetallen freigesetzt werden, können den benachbarten Alveolarknochen schädigen. Dabei haben Chrom-Ionen (Cr6+) nach einer Inkubationszeit von 48 Stunden die stärksten Auswirkungen auf die Knochenmarkszellen. Mittlere Zytotoxische Effekte wurden beobachtet mit Cobalt- (Co2+), Molybdän- (Mo6+) und Nickelionen (Ni2+), während Titan- (Ti4+), Aluminium- (Al3+), Vanadium- (V5+) und Manganionen (Mn2+) nur leichte zytotoxische Effekte zeigten (PULEO & HUH 1995).

Beachtet werden muss jedoch, dass es je nach Versuchsaufbau, Versuchsbedingungen und verwendeten Materialien teilweise große Unterschiede im toxischen Ranking der Zahnmetalle gibt. So zeigen verschiedene Zelllinien ein ganz unterschiedliches Verhalten gegenüber toxischen Metallen (WATAHA et al. 1994). Dementsprechend gibt es Forderungen klinisch relevante (menschliche) Zell-Linien zu verwenden, um möglichst genaue prä-klinische Informationen zu erreichen, die über ein reines toxischen Ranking hinausgehen.
Zahnmetallionen können auch ins Blutsystem aufgenommen werden und systemisch verteilt werden. Ni2+ und Co2+ werden an Albumin gebunden im Gefäßsystem transportiert (TRAISNEL et al 1990).
Diese Ionen besitzen die Fähigkeit eine Genaktivierung in menschlichen Gefäßendothelzellen zu induzieren, die ähnlich der von proinflammatorischen Mediatoren wie IL-6 und IL-8 ist (WAGNER et al 1998). Aluminium wird nach der Resorption durch die Schleimhaut im Blut vorwiegend an Transferrin gebunden und im Körper verteilt (REICHL 2002). In das Zentrale Nervensystem gelangt Aluminium durch Überwindung der Blut-Hirn-Schranke. Dies geschieht nicht durch einfache Diffusion, sondern durch einen Carrier-vermittelten Transport. Im zentralen Nervensystem befindet sich Aluminium entweder in der Extrazellulärflüßigkeit, oder es bindet an Eiweiße der Nervenzellwände, oder es wird in die Nervenzellen aufgenommen. Der Zellkern, das Zytoplasma, die Mitochondrien und das endoplasmatische Retikulum sind intrazelluläre Aluminiumspeicher (TOMLJENOVIC 2011).
Beachtenswert sind Ergebnisse die zeigen, dass Aluminium nach Injektion aluminiumhaltiger Impfstoffe von Makrophagen resorbiert und systemisch verteilt wird und über diesen Weg in Lymphknoten, Milz, Leber und das Zentrale Nervensystem gelangt (KHAN et al 2013). Die These, dass dies ein Pfad ist, über den auch Zahnmetallionen im Körper verteilt werden, ist zwar nicht bewiesen, aber plausibel.

Toxische Pathomechanismen

Auf zellulärer Ebene konkurrieren potentiell toxische Elemente und essentielle Mineralien um Bindungsstellen. Im Zusammenhang mit der Untersuchung des Einflusses von Metallen auf die Karzinogenese wurde berichtet, dass Blei-, Beryllium-, Cadmium-, Mangan-, Kobalt-, Nickel- und Quecksilberionen die essentiellen Elemente Magnesium, Calcium, Eisen, Kupfer und Zink nachahmen und verdrängen können. Die Folge ist ein Funktionsverlust von kleinen Molekülen, Enzymen und Nukleinsäuren (JENNETTE 1981).
Aluminium-, Quecksilber-, Methylquecksilber- und Bleiionen, die extrazelluär zugeführt werden, verringern den Ca-Einstrom über spannungsabhängige Calciumkanäle (BUSSELBERG 1995). Da Calcium als second-messenger wichtig ist für die Steuerung von Zellfunktionen durch Hormone und Transmitter, führt eine Verringerung des Calciumeinstroms in die Zelle zu einer Beeinträchtigung der Muskelkontraktion, der Synthese und Sekretion von Neurotransmittern und Hormonen, der Genexpression, der Regulation von Enzymaktivitäten und der Regulation von Ionen-Pumpen.
Unter dem Einfluss potentiell toxischer Metalle werden freie Sauerstoffradikale gebildet, die wiederum Redox-Systeme beeinträchtigen und zur Lipidperoxidation führen. Folgen sind ein Anstieg von DNA Schäden, ein Anstieg der Bildung von DNAProtein-Querverbindungen und eine unangemessene Aktivierung von zellulären Signalwegen (z.B. NF-κB).
So können bei pathologisch erhöhter Eisen- und Kupferspeicherung DNA-Schäden in der Leber entstehen, die mit der Entstehung eines Hepatozellulären Karzinoms assoziiert sind (NAIR et al. 1998).

Neben der ROS-vermittelten Toxizität der Metalle besteht auch ein direkter Einfluss auf Hormonrezeptoren. Quecksilber, Nickel, Chrom, Kobalt, Kupfer, Zinn und Blei wirken auf den Östrogenrezeptor ein und stimulieren das Wachstum von menschlichen Brustkrebs-Zellen (MARTIN et al. 2003). Eine chronisch niedrig dosierte Exposition gegenüber Karzinogenen aus der Umwelt ist eine der Hauptursachen für eine Tumorerkrankung. Mehr als 375 identifizierte oder potentielle karzinogene Umweltschadstoffe wurden bislang erfasst. Viele von ihnen sind Metalle oder Metallverbindungen (IARC 2004). Arsen und anorganische Arsenverbindungen, Beryllium und Berylliumverbindungen, Cadmium und Cadmiumverbindungen, Chrom(VI)-Verbindungen und verschiedene Nickelverbindungen sind von der IARC als krebserregend für den Menschen eingestuft (Gruppe I). Anorganische Bleiverbindungen sind als wahrscheinlich krebserregend (Gruppe 2A), Kobalt und Kobaltverbindungen, Methylquecksilberverbindungen, Titandioxid und Implantate, die metallisches Kobalt, metallisches Nickel und ein Legierungspulver aus 66-67 % Nickel, 13-16 % Chrom und 7 % Eisen enthalten, sind als möglicherweise krebserregend für den Menschen (Gruppe 2B) klassifiziert. Gäbe es entsprechend der IARC Abteilungen der WHO, die die neurotoxischen und kardiotoxischen sowie die immunologisch schädlichen Substanzen klassifizieren würden, so würden sich auch hier viele Metalle und Metallverbindungen wiederfinden.

Quelle: http://www.deguz.de/fachkreise/fachinformationen/metalle-und-Metallischer-zahnersatz/toxische-effekte-von-metallen-im-organismus.html

Fragebogen zur Ermittlung wiederkehrender Belastungen durch Chrom-/Kobaltabrieb

Vorliegender Fragebogen ist ausschließlich für den internen Gebrauch der Selbsthilfegruppe Durom Metasul LDH Hüftprobleme e.V. gedacht. Er dient der Feststellung, ob der durch MoM Hüftprothesen verursachte Metallabrieb zu gleichen oder ähnlichen gesundheitlichen Problemen führt.

Wir bitte deshalb alle Patienten, die eine Metall-auf-Metall-Großkopf Hüftprothese implantiert bekamen, den Fragenbogen herunter zu laden, auszufüllen und die Selbsthilfegruppe zurück zu schicken. Für Ihre Unterstützung ganz herzlichen Dank!

Fragebogen

Vorliegender Fragebogen ist ausschließlich für den internen Gebrauch der Selbsthilfegruppe Durom Metasul LDH Hüftprobleme e.V. gedacht. Er dient der Feststellung, ob der durch MoM Hüftprothesen verursachte Metallabrieb zu gleichen oder ähnlichen gesundheitlichen Problemen führt.

Wir bitte deshalb alle Patienten, die eine Metall-auf-Metall-Großkopf Hüftprothese implantiert bekamen, den Fragenbogen herunter zu laden, auszufüllen und die Selbsthilfegruppe zurück zu schicken. Für Ihre Unterstützung ganz herzlichen Dank!

Fragebogen zur Ermittlung, ob sich durch die Belastung von Schwermetallen gleiche oder ähnliche Beschwerden wiederholen. Die Teilnahme ist freiwillig.

Vorliegender Fragebogen ist ausschließlich für den internen Gebrauch der Selbsthilfegruppe Durom Metasul LDH Hüftprobleme e.V. gedacht. Er dient statistischen Zwecken.

Eine Schwermetall-Vergiftung kann auch dann vorliegen, wenn im Blut, im Urin, im Serum  oder einer Haaranalyse nur noch sehr geringe Metallionen nachweisbar sind. Chrom, Cobalt und Titan lagern sich wie alle anderen Schwermetalle und andere Umweltgifte im Bindegewebe ab, in den Organen und in den Zellen des Nervensystems.

 

Fragen zur Person

Weiblich……………….                                                    Männlich……………..

Alter…………………….

Erstoperation Jahr……………………………….                   Krankenhaus?…………………………………

Reoperation Jahr…………………………………                   Krankenhaus?…………………………………

Liegen Blutwerte vor und wenn ja:               Kobalt………………………………………………

Chrom………………………………………………..

Titan…………………………………………………..

Bestanden vor der Erst-OP bereits Belastungen, die eventuell einer Schwermetall-

Vergiftung ähnlich sind?

Wenn ja, welche?………………………………………………………………………………………………………

…………………………………………………………………………………………………………………………………………..

 

Nicht alle Betroffenen reagieren gleich, da die Widerstandskräfte unterschiedlich sind. Belastungen durch Schwermetalle muss man sehr ernst nehmen, da sie Langzeitschäden verursachen und nur in einigen Fällen akut auftreten.

Fast immer zeigen bestimmte Symptome eine Schwermetall- oder Giftbelastung im Körper an und nur wenige denken dabei an eine schleichende bzw. schon an eine chronische Vergiftung. Welche Symptome sind das?

 

 

Hinweis 1

Chron. Müdigkeit                               ja………..                      nein…………..

Energielosigkeit                                 ja…………                      nein…………..

Damit ist nicht die Müdigkeit nach einem Essen, einer durchwachten Nacht oder das Bedürfnis nach einem Mittagsschlaf gemeint. Es ist eine Antriebslosigkeit, die bereits morgens nach dem Aufstehen beginnt und den ganzen Tag anhält.

Hinweis 2

Vergebliche Gewichtabnahme          ja…………..                    nein…………..

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass sich Schwermetalle, aber auch andere Gifte, im Fett- und im Bindegewebe einlagern. Das Fett schützt den Organismus vor der Gefährlichkeit der Gifte. Die Folge davon ist, dass der Körper das Fett nicht abbaut und damit auch schwerer abnimmt.

Hinweis 3

Mundgeruch                                      ja…………..                    nein…………..

Wenn Sie trotz aufwändiger und regelmäßiger Zahnhygiene immer noch Mundgeruch haben, ist das meist ein sicheres Warnzeichen einer Vergiftung. Das liegt daran, dass sich die im Mund ansässigen gesunden Bakterien in Fäulnisbakterien verändern und Mundgeruch erzeugen. Gifte verändern nicht nur die Darmflora, sonder auch die Mundflora. Auch eine belastete Leber macht auf diese Weise auf sich aufmerksam.

Hinweis 4

Chronische Verstopfung                    ja…………..                    nein…………..

Eine Schwermetall- bzw. Giftbelastung führt zu einer Störung der Darmflora und somit zu einer gestörten Verdauung. Dieses Missverhältnis schädigt die Darmwand, wodurch weitere Gifte aus dem Darm in den Körper „einwandern.“ Somit entsteht ein ständiger Kreislauf schädlicher Vorgänge, vom Darm in das Gewebe und wieder zurück in den Darm.

Hinweis 5

Geruchsempfindlichkeit*                   ja…………..                    nein…………..

Mangelndes Geschmacksempfinden ja…………..                    nein…………..

Sie können im Gegensatz zu früher manche Gerüche einfach nicht mehr ertragen. Verschiedene Gifte, besonders aber Schwermetalle sind Nervengifte, die zu Nervenschäden führen. Auch das Geschmacksempfinden kann schwächer werden.

 

Hinweis 6

Muskelschmerzen                              ja……….                       nein…………..

Gelenkschmerzen                              ja…………..                    nein…………..

Muskel- oder Gelenkschmerzen nach einer körperlichen Anstrengung sind normal. Doch durch die Einlagerung von Giften und Schwermetallen im Gewebe entstehen Entzündungen bis hin zu chronischen Entzündungen, die Schmerzen verursachen.

Hinweis 7

Hautausschläge                                  ja…………..                    nein…………..

Hautpilz**                                          ja…………..                    nein…………..

Juckreiz                                              ja…………..                    nein…………..

Schwellungen um die Augen             ja…………..                    nein…………..

Bindehaut-Entzündungen                   ja…………..                    nein…………..

Wenn die Ausscheidungsorgane wie Leber, Nieren und der Darm mit der Giftbelastung im Körper überfordert sind, kommt die Haut als weiteres Ausscheidungsorgan zur Hilfe und zeigt entsprechende Symptome.

Hinweis 8

Weitere Hinweise, die typisch für eine Schwermetall-Vergiftung sind:

Bindegewebsverhärtung                    ja…………..                    nein…………..

Schweißausbrüche                             ja…………..                    nein…………..

Schlafstörung                                     ja…………..                    nein…………..

Gedächtnisstörung                            ja…………..                    nein…………..

Konzentrations-Schwäche                  ja…………..                    nein…………..

Reizbarkeit                                         ja…………..                    nein…………..

Wortfindungs-Störung                       ja…………..                    nein…………..

 

* Der Geruchsinn kann mehr als üblich ausgeprägt sein (mir wird schlecht, wenn ich z.B. Zitronensaft rieche. Er kann aber auch ganz oder teilweise verschwinden.

** Der Körper wehrt sich gegen Schwermetalle mit Pilz, weil Pilze Schwermetalle binden.

Weitere Belastungen für alle Menschen entstehen durch unsere Nahrung, die Luft, durch Wasser, Medikamente, Kosmetika und sonstige Umwelteinflüsse. Nicht nur die Belastung eines einzelnen Metalles für sich ist schädlich. Die Summierung aller Komponenten kann unserer Gesundheit erheblichen Schaden zufügen.

Wir danken für Ihre Mitarbeit und wünschen Ihnen, dass Sie keines der  angeführten Symptome ankreuzen müssen.

Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen zurück an:

Till Abele
Email: stabeles@online.de
Lenzweg 5, 79312 Emmendingen
Fax: 07641 572637
Bei Rückfragen: Telefon: 07641-9677688

Besprechung am 04.11.2015: Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Patientenschutz und Sicherheit bei Medizinprodukten am Beispiel der „Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese“ der Firma Zimmer

Anwesend: Parlamentarischer Staatssekretär Ulrich Kelber, BMJV, Dr. Johannes Fechner, MdB, Rechtspolitischer Sprecher SPD-Bundestagsfraktion, Hanspeter Hauke, SHG, Manfred Mamber, SHG.

  1. Vortrag der Sachlage durch Hanspeter Hauke und Übergabe einer Dokumentation. Hinweis auf gravierende Mängel bei
    • der Zulassung von Medizinprodukten
    • der Umsetzung von Empfehlungen des BfArM
    • dem gegenwärtigen Prothesenregister
    • den Chancen von Patienten, vor Gericht Recht zu bekommen
    • Einführung von Sammelklagen
    • der Beauftragung unabhängiger Gutachter bei Gerichtsverfahren
    • der Überwachung von Medizinprodukten durch die Landesbehörden
  2. Die Themen im Einzelnen

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Das Regierungspräsidium Freiburg muss endlich handeln! Unterstützen Sie unsere Petition!

Unregelmäßigkeiten und Probleme bei Medikamenten und Medizinprodukten müssen dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn gemeldet werden. Dieses sammelt eingehende Meldungen über unüblich hohe Versagensraten bei  beispielsweise Medizinprodukten wie Hüftprothesen und wertet sie aus. Das BfArM verfügt hierfür sowohl über die organisatorischen als auch personellen und finanziellen Möglichkeiten. Nach Auswertung der eingehenden und ergänzt durch eventuell zusätzlich angeforderten Informationen kommt das BfArM zu einer Bewertung des Vorganges und spricht eine Empfehlung aus: zum Beispiel das Produkt vom Markt zu nehmen wie 2010 im Fall des fehlerhaften Durom-Metasul-LDH-Hüftprothesenmodells der Firma Zimmer Biomet.

Die Sicherheit von Patienten liegt in Deutschland jedoch im Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich der Länder. Das BfArM kann deshalb den dann zuständigen Landesbehörden keine Weisung erteilen, ihre Empfehlung umzusetzen. Im Falle des Durom-Prothesenmodells ist das Regierungspräsidium Freiburg (RP Freiburg) zuständig, da die Prothese durch den in Freiburg ansässigen Zweig von Zimmer importiert und in Europa vertrieben wurde. Doch selbst nach einem längeren Gespräch der Selbsthilfegruppe mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und den zuständigen Referatsleitungen weigerte sich das RP Freiburg, die Empfehlung des BfArM, das Produkt vom Markt zu nehmen, mit der Begründung, es handele sich lediglich um eine Empfehlung des BfArM, der man nicht Folge leisten müsse. Formaljuristisch sicherlich korrekt, Wenn man jedoch bedenkt, dass nach Aussage von der ehemaligen FDP-Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach 99.9% der Empfehlungen des BfArM von den dann zuständigen Landesbehörden umgesetzt werden, ist das Verhalten des RP Freiburg nicht nachvollziehbar.

Wir fordern das Regierungspräsidium deshalb auf,

1. die Empfehlung des BfArM vom Frühjahr 2010, die Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese der Firma Zimmer vom Markt zu nehmen, sofort umzusetzen;
2. eine Aufstellung aller Kliniken, die mit der Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese von der Firma Zimmer beliefert wurden, bei der Herstellerfirma Zimmer einzufordern und zu veröffentlichen;
3. Alle Kliniken über die Probleme mit dem Durom-Metasul-LDH-Hüftprothesenmodell der Firma Zimmer zu informieren und sie aufzufordern, bei den betroffenen Patienten eine Nachuntersuchung durchzuführen;
4. die Position des “Nichts-Tuns” aufzugeben und seinen Verpflichtungen zum Patientenschutz nachzukommen.

Die Selbsthilfegruppe der Betroffenen Patienten hat deshalb eine Petition an die Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eingerichtet. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und unterschreiben Sie unsere Petition und leiten Sie den Link an Freunde und Bekannte weiter. Herzlichen Dank!

Hier geht es zur Petition

Flyer der Selbsthilfegruppe

Hier finden Sie den Flyer der Selbsthilfegruppe zum Download. Wir freuen uns, wenn sie ihn weitergeben und uns somit bei unserer Suche nach weiteren Patienten mit einer DUROM-Metasul-LDH-Hüftprothese der Firma Zimmer unterstützen.

Gerne senden wir Ihnen bei Bedarf weitere Flyer per Post zu.

Flyer_Download