MRT Untersuchungen bei Metallprothesen

Sehr geehrter Herr Hauke,

Im Januar wurde mir eine Gelenkpfannenhalterung eingebaut, nachdem die Kappenprothese von 2011 ausgebaut worden war ( 2014) und die dann eingebaute Pfanne nicht richtig positioniert worden war, also Probleme machte. Ich habe den Arzt dann nach dem Material der Halterung gefragt, er meinte sie sei aus Implantatstahl. Auf meine Frage nach künftigen MRT Untersuchungen (anderer Organe) fand er diese einmal für nicht mehr möglich, dann wieder doch möglich. Daraufhin schrieb ich die Herstellerfirma an, die mir folgende Antwort schickte, die vielleicht interessant sein könnte:

Mit freundlichem Gruß

Ulrike K.

Antwort des Herstellers:

„Armature Marc.K Droite“ ist aus Implantatstahl aber Sie können trotzdem im MRT untersucht werden unter Beachtung der folgenden Bedingungen (Auszug aus der Gebrauchsanweisung):

„Nicht-klinische Tests haben gezeigt, dass das Gerät MARC.K STUZPFANNE Magnetresonanz-bedingt ist. Mit einem Gerät dieser Baureihe kann ein Patient in einem Magnetresonanzsystem, das folgende Bedingungen erfüllt, sicher gescannt werden:

  • Statisches Magnetfeld 1,5 Tesla
  • Maximaler räumlicher Feldgradient 2000 Gauss/cm (20 T / m)
  • Maximales Magnetresonanzsystem, gemittelte Ganzkörper-SAR (spezifische Absorptionsrate) 2 W/kg (normaler Betriebsmodus)
  • Verwendung eines Sende-/Empfangs-RF (Radio Frequency) Magnetkörpers

Unter den oben definierten Scanbedingungen wird erwartet, dass das Gerät MARC.K STUZPFANNE einen maximalen Temperaturanstieg von weniger als 4,7 °C nach 15 Minuten kontinuierlichem Scannen (1,5 T/64 MHz, Magnetom, Siemens Medical Solutions, Malvern, PA. Software Numaris/4, Version Syngo MR 2002B DHHS komplett abgeschirmter, horizontaler Feldscanner) hervorruft. Nicht-klinische Tests ergaben keine signifikante Verschiebung des Implantats oder einer seiner Komponenten. In nicht-klinischen Tests erstreckt sich das durch das Gerät verursachte Bildartefakt ungefähr <15 mm von dem Gerät MARC.K STUZPFANNE, wenn es mit einer Gradientenecho-Impulsfolge und einem 1,5 T Magnetresonanz-Bildgebungssystem abgebildet wird.“

Mit freundlichem Gruß

Sophie MATHONNIERE
Chef de Produit HANCHE / Hip Product Manager
+33 6 03 01 32 34
+33 4 72 33 02 95
Email : s.mathonniere@groupe-lepine.com

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